Eure Unterstützung

Mit der Kampagne Silent Rider möchten wir gemeinsam mit euch, in kooperativer Zusammenarbeit mit der Motorrad-Community, Lösungen finden, um die Situation für alle Beteiligte erträglicher zu machen.
Aus diesem Grund unterstützt auch der Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM) diese Initiative.
Die Kampagne steht für gegenseitigen Respekt, ein vernünftiges Miteinander, keine pauschale Diffamierung von Motorradfahrern und eine objektive Berichterstattung. Miteinander reden anstatt übereinander hinweg entscheiden.

Das Motto heißt: Kommunikation statt Konfrontation!

 

ist uns

Wir, die in der Initiative zusammengeschlossenen Kommunen und Interessengruppen, heißen jeden rücksichtsvollen und zivilisierten Motorradfahrer in allen Regionen und Orten herzlich willkommen!

wichtig.

Daher möchten wir auch euch innerhalb dieser Kampagne eine Stimme geben. Warum unterstützt ihr die Initiative? Seid ihr beispielhafte, zivilisierte Fahrer, Gruppen oder Clubs und möchtet über eure Ausflüge berichten? Was sind eure Erfahrungen mit den sogenannten „Schwarzen Schafen“? Was seht ihr vielleicht kritisch an der Kampagne und habt ihr weitere Anregungen?
Das alles könnt ihr nun hier auf dieser Seite über das Kontaktformular unten kundtun.

 

6 Kommentare

  1. Hannes Fischer

    Ich habe viele Hobbys – neben dem Motorradfahren bin ich auch mit meinen Packtieren (eine Mauleselin, eine kleine Islandstute und zwei Shettys) in den Wäldern Frankens unterwegs. Da in Bayern sehr viele Wirtschaftwege nicht gesperrt und damit auch für Enduro-Wanderer frei gegen sind, habe ich sehr oft Begegnungen mit Motorradfahrern.

    Ein großer Teil der Motorradfahrer ist mit leisen Maschinen mit originalen Auspuffsystemen unterwegs. So wie ich mit meinen älteren BMWs (R1100GS und F650GS – beid gekauft, weil sie trotz ausreichender Leistung sehr leise sind und nicht unangenehm klingen) immer Rücksicht auf die Wanderer und Fahrradfahrer nehme (lieber einmal an die Seite und den schwächeren Verkehrsteilnehmer passieren lassen) erwarte ich das auch von den anderen Fahrern und werde selten enttäuscht. Meine Tiere danken es dann den freundliche Mitmenschen, die den Wald auch auf angemessene Weise nutzen.

    Wenn ich Rücksichtslosigkeit von Motorradfahrern erlebe, dann in allen Bereichen – sie sind zu schnell, zu laut und scheren sich einen Dreck um andere Verkehrsteilnehmer. Und wenn ich sie zur Rede stelle sind die Umgangsformen dermaßen rüpelhaft und bedrohlich, dass ich mittlerweile davon absehe. Da diese Radaubrüder in den Wäldern oft im Rudel und ohne Kennzeichen auftreten, sind Anzeigen auch sinnlos.

    Auch wenn ich Pauschalierungen möglichst vermeide – wer mit seinem Motorrad unnötigen Lärm macht (legal oder illegal) zeigt mir damit schon auf weite Entfernung an wessen Geistes Kind er ist – man kann sie alle über einen Kamm scheren und ich hoffe auf ein hartes Durchgreifen des Gesetzgebers – der aber die Fahrer mit leisen und bezüglicher der Lautstärke unveränderten Maschinen besser stellt als die lärmenden Deppen. Das erhoffe ich mir von der Arbeit der Silent Rider!
    PLZ: 91459

    Ort: Markt Erlbach

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  2. Swen Drewes

    Es sollten endlich die Klappenauspuffe verboten werden. An Fahrzeugen mit 2 und auch mit 4 Rädern!
    Und es sollte eine Lärmlimit bei Nenndrehzahl eingeführt werden!

    Schaut euch mal den Test der Honda CBR 1000RR-R Fireblade in MOTORRAD Heft 9/2020 an.
    Da hat Honda wohl ein Brüllrohr auf die Straße gestellt, was so meiner Meinung nach verboten gehört.

    Da wird geschrieben: Um die Geräuschnorm zu schaffen, …sie eventuell auch mehr als ihre Vorgängerin auf Krawall zu trimmen, wurde das Klappensystem hart an der Grenze des Erlaubten abgestimmt, ff…
    … Ortsausgang im sechsten oder fünften, drängelnder SUV… OK dann wird halt runtergeschaltet!
    Ja und dann? Ja dann ist die Klappe auf und das Ding brüllt wie ein Düsenjet.
    Toll, ganz toll von Honda. Super Sache das. Untertourig scheint man das Ding mir seiner spitzen Leistungscharakteristik ja nicht artgerecht bewegen zu können. Weniger Durchzug als eine 600er, lahme Krücke trotz 213 PS. Ein tolles Ding hat Honda da gebaut und uns Motorradfahrern keinen Gefallen damit getan!

    Wenn nur einer derjenigen die sich solch eine Rakete zugelegt haben dies praktizieren wird, wird uns Motorradfahrern kein Gefallen getan.
    Es gibt zu viele Idioten die das im öffentlichen Straßenverkehr nicht im (Gas-) Griff haben!

    Dies ist nur wieder Wasser auf die Mühlen derjenigen, welche gegen zu laute Motorräder kämpfen, Streckensperrungen fordern und veranlassen. Es wird wieder mal die ganze Motorradfahrerzunft in Verruch gebracht werden, weil die Honda wahrscheinlich zu laut bewegt werden wird.
    So etwas hat auf öffentlichen Straßen nichts zu suchen. Da kann ich mich nur all derjenigen anschließen, die so etwas fordern: „VERBIETET ENDLICH DIESE KLAPPENAUSPUFFE“

    Mal ehrlich, und wer braucht über 200 PS im öffentlichen Straßenverkehr? Mich würde auch mal interessieren, wie viele Besitzer solcher oder ähnlicher Raketen wirklich einigermaßen regelmäßig auf die Rennstrecke damit fahren und sich nicht nur im öffentlichen Verkehrsraum damit austoben?!?

    Ich bin der Meinung mehr als 136 PS braucht keiner. Wir hatten in Deutschland ja mal ein freiwilliges 100 PS-Limit der Importeure / Motorradhersteller. Machen wir doch daraus einfach ein EU-weites 100kW Limit. Keiner wird dadurch wie eine lahme Ente unterwegs sein….. …..und ein PKW-Limit bei 150-200 kW?

    Das Wünsche ich mir, damit ich auch weiterhin meiner Leidenschaft sozialverträglich Motorrad zu fahren ohne Einschränkungen nachgehen kann.

    Wenn wir Corona besiegt haben wird auch wieder das 130 km/h Limit von den Leuten mit dem grünen Finger aus dem Hut gezaubert. Meine Einschätzung ist, daß das spätestens 2022 so weit sein wird. Dann braucht wirklich keiner mehr solche Raketen im öffentlichen Straßenverkehr….. …..egal ob mit 2 oder 4 Rädern.
    PLZ: 29339

    Ort: Wathlingen

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  3. Stefan Weidle

    Als Motorradfahrer und Anwohner der örtlichen „Hauptstraße“, wundere ich mich manchmal schon, was die StVZo heute so möglich macht, also aus Freude am Fahren, für den, wie der Hersteller selbst sagt:“Anspruchsvollen Fahrer eines Premium Fahrzeugs, der auch ein angemessenes Sounderlebnis erwartet“.
    Von den von Ulrich Mühlenkamp weiter oben bereits erwähnten „serienmäßigen Einzelzulassungen“ aus Milwaukee ganz zu schweigen, ist wohl eher der „Mindermengenzuschlag“ in jeder Hinsicht.
    Zubehörtüten, die zwar eine EG-ABE haben, aber bei Kontrollen von den Beamten konfisziert werden müssen, weil zu laut, belasten ausschließlich den Käufer und die Anwohner, wofür eigentlich der Hersteller/Inverkehrbringer heftig bluten sollte, da wünschte ich mir mehr Engagement von der Marktüberwachungsbehörde!
    CE und so, aber das kostet wohl Arbeitsplätze und das kann doch Keiner wollen, oder?
    Warum überhaupt ein dB-Killer entfernbar sein muss erschließt sich mir ebenfalls nicht, es kann Auspuffanlagen für die Rennstrecke geben (die Richtigen unter Denen brauchen sowieso etwas gangz Anderes) und solche die bedenkenlos gekauft werden können, weil sie die für das Fahrzeug erlaubten Werte zuverlässig einhalten, mehr nicht.
    Ob ich mit meiner 30 Jahre alten Karre jetzt der „Silenteste“ bin, wage ich zu bezweifeln, deshalb breche ich den Stab nur sehr vorsichtig, aber den Dachlatten, die ihre Tüten, meißt zum eigenen Leistungsnachteil, manipulieren und uns noch Innerorts ihre schlecht abgestimmten Gemischaufbereitungssysteme präsentieren, möge man empfindlichst nahebringen, dass wir von ihrer Inkompetenz mehr als nur genervt sind.

    Gehabt Euch Wohl und eine schöne Saison!
    PLZ: 78667

    Ort: Villingendorf

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  4. Frank

    Laute Auspuffe, übertriebener Spritverbrauch und überhöhte Geschwindigkeit sind ein Zeichen für respektlosen Egoismus und Verachtung der Umwelt. Damit eignen sie sich hervorragend als Argument gegen das „überflüssige“ Motorrad als Fahrzeug und Freizeitgerät. Ich befürworte scharfe Sanktionen gegen Fahrer mit illegal geänderten Auspuffen und ein Verbot der Benutzung von legalen Klappenauspuffen. Letztere sind für mich ein völlig überflüssiges „Feature“ moderner Motorräder und Autos das zur unnötigen Lärmbelästigung beiträgt. Ich verstehe nicht, wie Entscheidungsträger in den Behörden und der Politik Klappenauspuffe und damit vorsätzliche Lärmquellen zu erlauben. Korruption?
    PLZ: 34355

    Ort: Staufenberg

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  5. Ulrich Mühlenkamp

    Ich bin selbst seit über 40 Jahren begeisterter Motorradfahrer und bewege eine alte BMW R 65 mit serienmäßiger und regelmäßig gewarteter Auspuffanlage, mittlerweile über eine respektable sechsstellige Kilometerzahl. Um so schmerzlicher empfinde ich es, dass quasi vor meiner Haustür, im Odenwald, in den letzten Jahr(zehnten) immer mehr sog. „Sperrstrecken“ für Motorradfahrer ausgerechnet in den landschaftlich reizvollsten und kurvigsten Gegenden entstanden sind.

    An einem sommerlichen Werktag – wann die Sperrung nicht gilt – habe ich mir mal die Zeit genommen und mich neben der Strecke (nahe der Ortschaft Gaimühle) zu einer längeren Pause niedergelassen. Schon nach kurzer Zeit fiel mir fast der Kaffeebecher aus der Hand – irgendein Soziopath mit „offener“ Auspuffanlage und kreischendem hochtourigen Motorgeräusch schoss – trotz nahem, gut sichtbarem Ortsschild – mit einem deutlich überhöhten Speed an mir vorbei. Offenbar hatte er mich gesehen und wollte mal zeigen, was er phonmäßig so drauf hat. Im Laufe meiner Pause dachte ich mir, dass ich hier auf Dauer, trotz der idyllischen Tallage, nicht wohnen möchte. Gar nicht zu denken an junge Familien, die ihre Kleinkinder nur in schallisolierten Zimmern ruhig schlafen lassen können, keineswegs jedoch auf dem Balkon oder im Garten.

    In 40 Minuten habe ich über 60 Zweiräder gezählt, und es sind mir immer die gleichen aufgefallen, die meinen, dass sie die Welt über ihr Erscheinen akustisch möglichst großflächig zur Kenntnis zu setzen haben:

    1.) die mit den entfernten „dB“-Killern an ihren Ofenrohr-Schall“dämpfern“ (die aufgeklebte Marke ist „Milosevic“ oder so ähnlich),

    2.) die mit den Renommierböcken aus der US-amerikanischen Stadt Milwaukee, für die eine verantwortungslose Zulassungsbürokratie völlig überhöhte Lärm-Grenzwerte genehmigt hat und deren Fahrer gern mal durch schnelles Gasaufziehen eine Kette von Entladungen produzieren, die das Trommelfell regelrecht schmerzen lässt,

    3.) die ganz gewöhnlichen Typen „Wartungsschlampe“, die einem beim Äußern von fachchinesischen Fremdwörtern wie „Auspuffdichtung“ oder „Krümmermutter festziehen“ verständnislos anglotzen. Hier ist vor allem der „Gesetzgeber“ gefordert, sowohl politisch mal kräftig hinzulangen und fragwürdiges Zubehör wie Auspuffklappen, nicht-eingriffssichere Abgasanlagen oder konstruktives Nichtwollen oder -können bei Importware mit eindeutigen Verboten von öffentlichen Straßen und Wegen fern zu halten – und gleichzeitig personell die Voraussetzungen zu schaffen, öfters mal „allgemeine Fahrzeugkontrollen“ in dem Sinne vorzunehmen. Das alles, was nicht von der „Allgemeinen Betriebserlaubnis“ abgedeckt ist, kurzerhand still gelegt wird.

    In meiner langen Fahrenszeit bin ich nur ein einziges Mal – mit glimpflichem Ausgang – in eine solche Kontrolle gekommen, bei welcher die eingesetzten Polizeibeamten sehr genau und sachkundig vorgegangen sind und innerhalb von 20 Minuten Wartezeit das eine oder andere Kennzeichen erbarmungslos entstempelt haben, garniert mit fassungslosen Ausrufen etwa: „Wie soll ich jetzt hier in der Pampa einen Transport organisiert kriegen?“ — hoffentlich ein Lerneffekt, den ich mir bei den Betreffenden noch häufiger wünsche – wenn Voraussetzungen wie oben skizziert endlich geschaffen würden.
    PLZ: 75050

    Ort: Gemmingen

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  6. Günter Lehnen

    Ich bin auch Motorradfahrer ( Goldwing), also „Silent Rider“. Ich habe absolut kein Verständnis für diese lauten „Knalltüten“, die die Anwohner in der Eifel,oder auch anderswo, nerven. Meines Erachtens hätte man die neue Aktion die Aufstellung eines Lärmdisplay`s koppeln sollen mit einer „Knipsanlage“. So könnte man die Verursacher schnell und einfach erziehen. Zudem könnte man die „Unbelehrbaren“ auch mittels Fahrverbot in ihre Schranken verweisen.
    MEINE GANZ PERSÖNLICH BIKER MEINUNG

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