Stories vom Lärm

Auf dieser Seite möchten wir Sie zu Wort kommen lassen und Ihre Geschichten erfahren. Ihre Stories vom Lärm.

Was bewegt Sie im Zusammenhang mit dem Thema Motorradlärm? Was haben Sie erlebt und warum leiden Sie darunter? Haben sie vielleicht aber auch gute Erfahrungen mit Motorradfahrern gemacht und möchten diese hier ebenfalls anbringen?
Geben Sie uns Ihre Stimme, um „laut“ zu sein und „leiser“ zu werden!
Für Ihre „Story vom Lärm“ steht Ihnen das Kontaktformular unten zur Verfügung, Ihre Kontaktdaten werden selbstverständlich nicht veröffentlicht.

Herr Offermann wohnt an einer Hauptverkehrsstraße in der Eifel und ist ein von Motorradlärm geplagter Anwohner.
Im obigen Video schildert er uns sein Empfinden und wie er den Lärm wahrnimmt.
Deshalb unterstützt er die Initiative Silent Rider voll und ganz, um eine Verbesserung seiner Situation und die vieler anderer betroffenen Personen deutschlandweit herbeizuführen.
Dabei ist es ihm wichtig zu sagen, dass es nur ein kleiner Anteil von Motorradfahrern betrifft, die sich rücksichtslos verhalten, ihre Maschinen illegal manipulieren und damit die Bewohner zur Verzweiflung bringen.

28 Kommentare

  1. Dieter Heilmann

    Hallo;

    Wohne mit unserer Familie seit 1965 im Weiler Hutzwiese direkt an der der B 47 das zu Reichelsheim im Odenwald gehört. Bin seit ca. 20 Jahren bei den Bürgermeistern, Landräten und der Polizei mehrfach vorstellig geworden aber über das übliche „Pla-pla-pla“ ist nichts geschehen denn im Weiler wohnen nur ca. 20 Einwohner. Am Telefon wurde mir schon von der Polizei gesagt “ Es wird in der Hutzwiese geduldet“! Seit einigen Jahren muss ich aus gesundheitlichen Gründen von März bis Oktober meinen geliebten Heimatort verlassen weil ich massive Probleme mit dem Lärm habe denn die Motorräder fahren fünf Meter vom Haus entfernt, meistens mehrmals und mit viel zu lauten Auspuffanlagen. Ich spreche nicht über die anständigen Fahrer. Habe im April mal die speziellen Fahrer gezählt als fast kein Auto fuhr (Corona), es waren in 3 1/2 Stunden 1007 Motorräder die am Haus vorbei fuhren! Sie haben den wenigen Verkehr ausgenutzt zum Rasen, ja zum Wettrennen fahren! Auf meine Schreiben nur die übliche Antwort und beim Anruf bei der Polizei bekam ich die Auskunft: „besser die Fahren Motorrad als das wir zu den Familien müssen wegen häuslicher Gewalt“! Nun habe ich mich an die Landtagsabgeordnete der CDU gewandt die will sich darum kümmern und hat über Ihren Mitarbeiter mitteilen lassen das etwas geschehen wird. (Plakat-Aktionen nützen sicher nicht)
    PLZ: 64385

    Ort: Hutzwiese 1 64385 Reichelsheim

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  2. Paul Fox

    Meine Familie wohnte schon lange an einer wenig befahrenen Straße.
    Als Kinder konnten wir tlw. auf der Straße spielen.
    Fahrzeuge – v.a. LKW – waren laut aber selten.
    Der Verkehr nahm dann zu.
    Die Straßenführung wurde geändert – der Verkehr nahm, noch mehr zu.
    Es wurde eine Fußgängerampel montiert, weil es sonst unmöglich wurde, die Straße zu überqueren.
    So ist das Leben – voller Veränderungen!
    …auch wenn sie uns nicht gefallen.
    Lärmschutzfenster halten selbst LKW-Lärm außen vor – der wird noch wahrgenommen, stört aber nicht mehr.

    Bei einem Kollegen wurde dann halt eine kleine Lärmschutzwand an den Straßenrand gestellt: das half sehr viel!

    Will sagen:
    Man kann sich über Veränderungen beklagen.
    Man kann und muss alt ggf. auch akzeptieren, dass sich Umstände verändern, verschlechtern – und sich anpassen.
    Ausgemusterte Bobbycar am Straßenrand signalisieren auch Motorradfahrern, dass hier evtl. Kinder auf die Straße laufen könnten.
    Ausgemustertes Kinderrad am Straßenrand hat ähnliche Wirkung.
    Niedrige geschlossene Zäune und echte Lärmschutzfenster helfen.
    Das wird die Geräuschbelästigung nicht abstellen….

    Im Spiegel stand ein Interview mit einem Lärmforscher.
    Der sagte dabei, dass es auch um die individuelle Assoziation bestimmter Geräusche geht.
    Musik in gleicher Lautstärke wie ein LKW oder ein Motorrad wird anders, positiver wahrgenommen.
    Es geht also auch (!) um die individuelle Bewertung.

    Bei allen, die neu gebaut haben, hat es wohl an einer besseren Begutachtung des Baugebietes gefehlt.
    Strecken wie der Feldberg waren schon vor über 40 Jahren Motorrad- und Ralleystrecken!
    PLZ: 25536

    Ort: Elmshorn

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  3. Sepp Wurzenmacher

    Hallo Zusammen,
    ich kann die Leiden aller Menschen hier verstehen. Ich bin ja auch nicht nur Motorradfahrer, sondern u. a. auch Radfahrer, Fußgänger, Wanderer, Autofahrer und was weiß ich noch alles, aber was das Ganze für mich so willkürlich macht und ein komisches G´schmäckle annnimmt, ist der Umstand, dass sich der ganze Ärger einzig und alleine gegen Motorradfahrer richtet. Außerdem möchte ich betonen, dass sich nach allgemein gültigen Schätzungen wenigstens 95% aller Motorradfahrer im legalen Bereich bewegt. Das heißt, was illegal ist, bestimmt in erster Linie der Gesetzgeber und das in diesem Fall die EU und nicht der vermeintlich geplagte Anwohner mit seiner subjektiven Wahrnehmung. Sie können gerne Gesetzesinitiativen allgemein gegen Lärm anregen, aber dann nehmen Sie bitte ALLE Verkehrsteilnehmer und bitte auch diese unsäglichen Rasenmäher und Laubsauger mit auf. Dann wirkt es auf mich und viele andere Motorradfahrer auch glaubhaft.
    PLZ: 81541

    Ort: München

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    • Silent Rider

      Sehr geehrter Herr Wurzenmacher,

      was Sie ansprechen ist eine schwierige Diskussion, der wir uns auch intern immer wieder gestellt haben und auch weiterhin diskutieren.
      Immer wieder werden Autoraser und die Poser-Szene im Bereich der PKW’s von euch angesprochen, diese Gruppierung macht jedoch in unseren ländlichen Gebieten eher einen sehr geringen Anteil aus.
      Das heißt NICHT, dass wir rücksichtlose und rasende PKW-Fahrer gut finden und diese nicht genauso bestraft und zur Vernunft gebracht werden sollen. Auch diese sollten sich von den allgemeinen Forderungen durchaus angesprochen fühlen.

      Jedoch vertreten wir mit der Initiative v.a. Regionen und Kommunen, in denen der Motorradlärm jede andere Lärmproblematik übersteigt. Das führt zu teilweise gravierenden Lebensbeeinträchtigungen der Anwohner und dortigen Touristen. Man muss ganz klar sagen, dass der Großteil unserer Mitgliedsregionen massiv von der Thematik „Motorradlärm“ betroffen ist. Das kann in Großstädten schon wieder anders beurteilt werden oder in Flughafennähe, wo es z.B. Initiativen gegen Flugzeuglärm gibt.

      Allgemeine Forderungen wie Lärmschutzgrenzen oder die Einrichtung von Verkehrsruhezonen in Naturschutz- und Wohngebieten müssen auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer gelten, das ist vollkommen klar und wird auch allein rechtlich gesehen schon nicht anders gehen.
      Selbstverständlich differenzieren wir da nicht nach Fahrzeugen, sondern es ist klar, dass das alle betrifft.
      Jedoch müssen wir auch gezielt und rein motorradspezifisch differenzieren, um die ausufernde Problematik in unseren Regionen einzudämmen.

      Das sind unserer Ansicht nach Forderungen, die einen rücksichtsvollen und normalen Motorradfahrer gar nicht betreffen sollten (https://www.silent-rider.de/wp-content/uploads/2020/05/Forderungskatalog-Silent-Rider-e.V.-inkl-Erl%C3%A4uterungen_Stand-09.05.2020.pdf).
      In unserem Forderungskatalog werden Sie auch sehen, dass wir v.a. auch die Hersteller in die Pflicht nehmen wollen und natürlich Gesetze darüber entscheiden, was und wer wie zu laut ist. Dazu werden wir in den nächsten Tagen ein Fachgespräch haben, wo wir darüber ausführlich diskutieren werden.

      Daher versuchen wir mit unseren Forderungen nicht leidenschaftliche Motorradfahrer zu treffen, die ihrem Hobby nachgehen, sondern gezielt gegen diejenigen, die gegen Regeln verstoßen.
      PLZ: 52396

      Ort: Heimbach

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  4. haariger Troll

    Bis zum Motorradkorso am 4.7.2020 war mir als Städter das Thema Motorradlärm eigentlich nicht so präsent.
    Jetzt habe ich eindrucksvoll gezeigt bekommen, wie störend das für all die Anwohner von beliebten Motorradrouten sein muss!
    Das Verhalten vieler Teilnehmer der Demo (Hupen, absichtliche Verkehrsbehinderungen, Aufheulen lassen der Motoren) zeigt mir auch, dass hier teilweise bewusst für ein vermeintliches Recht auf Rücksichtslosigkeit demonstriert wurde.

    Auf Einsicht ist also wohl nicht nicht zu hoffen, da müssen wohl strengere Regeln her…
    PLZ: 80805

    Ort: München

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  5. Stadtflüchtling

    Wir haben am Mittsommerabend wieder mal in unserem Garten gesessen, draußen schien die Sonne. Eigentlich wieder wunderschön, hier in der Eifel.

    Leider kam der Wind von Westen, wie so oft und bescherte uns wieder ein mehrstündiges Lärminferno von der etwa einen Kilometer entfernten Autobahnauffahrt Blankenheim. Hier ist die A 1 zu Ende und alles, was aus dem Ruhrgebiet, vom Niederrhein, aus Holland und aus dem Großraum Düsseldorf-Köln zum Nürburgring will, hat hier die Einfallschneise, muss hier her. Das sind ein Großteil der Motorradfahrer, aber auch hochgezüchtete und getunte PKW. Alle zehn Sekunden gab wieder jemand Gas und beschleunigte, bei der Hinreise Richtung Nürburgring auf dem ersten Stück Landstraße oder gar, um ein paar malerische Umwege durch kleine Dörfer und enge, kurvenreiche Straßen zu fahren, durch unseren eigentlich verkehrsarmen Ortskern. Oder die, die zurückkamen, gaben mal wieder so richtig Feuer auf den schnurgeraden ersten Kilometern der Autobahn.
    Das geht jedes Wochenende so, beginnt oft schon freitags. Ist nicht auszuhalten dann im arten. Leider. Nur morgens und spät abends. Unser einziger Trost ist, dass es im Winter wieder ruhiger wird, dann müssen wir uns halt mit Mantel und Mütze in den Garten setzen.
    Und im Sommer hilft bislang nur eins: Ein richtig verregnetes Wochenende. Dann sitzen wir unterm Regenschirm und genießen die Stille und das Tropfen des Regens.
    Ich wünsche den Initiatoren von „Silent Rider“ allen nur erdenklichen Erfolg mit jeder einzelnen der von ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen und plädiere für eine weitere drastische Erhöhung der Strafen für, all die, die für diesen krank machenden Lärm verantwortlich sind, so wie es zum Beispiel in der Schweiz geschieht.. Bleiben Sie dran!!
    PLZ: 53947

    Ort: Nettersheim

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    • AstridL

      Ich wohne in Nideggen-Brück. Hinter unserer Hecke liegt die Landstraße. Es soll mich niemand falsch verstehen, ich fuhr selber einmal Motorrad. Daher weiß ich, man kann auf unterschiedliche Arten fahren. Früher hoch – bzw. runterschalten. Hört sich aber wohl leider nicht mehr so cool an….also lieber Ohrstöpsel rein und weiter röhren. Wenn die Bewohner hinter der Hecke am Wochenende und Feiertag das eigene Wort nicht mehr verstehen, nicht deren Problem. Manchmal habe ich das Gefühl das die gesamte Region einschließlich Niederlande und Belgien keine andere Route kennt. Seit letztem Jahr hat es sich schon gebessert, was wohl mit den Polizeikontrollen zu tun hat. Vielen Dank hierfür. Leid tun mir die rücksichtsvollen die wegen den rücksichtslosen jetzt unter Generalverdacht geraten. Aber denkt auch ein bisschen an die Menschen hinter den Hecken.
      PLZ: 52385

      Ort: Nideggen

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  6. Bernd Sieverling

    Ich bin 64, seit meinem sechzehnten Lebensjahr auf Zweirädern unterwegs und finde das Lärm krank macht auf Dauer. Vor 10 Jahren bin ich aufs Land gezogen, grade wegen der Stille, allerdings mußte ich meine blauäugige Vorstellung davon revidieren. Landmaschinen können genauso Lärm verursachen wie eine vielbefahrene Stadtstraße. Von allerlei Maschinen die mittlerweile so für jeden Privathaushalt genutzt werden, Kantenschneider, Rasenmäher in XXL, Laubbläser etc. mal ganz zu schweigen. Stille scheint wohl für die meisten Menschen ein unerträglicher Zustand zu sein den man ändern kann oder muß. Selbst beim Einkauf wird sich der akustischen Untermalung bedient. Die Mehrheit von uns nimmt es bewußt gar nicht mehr wahr wie wir akustisch manipuliert werden, Stichwort Werbung im Radio und Fernsehen. Ich fahre 2 über 30 Jahre alte Motorräder und mir käme es einfach nicht in den Sinn diese mit einer 4 in 1 Anlage auszurüsten um mehr „Sound“ zu haben. Wer nicht nur ins nächste Eiskaffee fährt sondern auch längere Reisen mit dem Motorrad unternimmt der legt Wert auf minimale Akustik, wer will schon nach ein paar
    Stunden mit Kopfschmerzen irgendwo anhalten? Je nach Bauart (mit/ohne Verkleidung) sind Ohrenstöpsel trotzdem obligatorisch, Hörgeräte sind teurer und für die Kommunikation mit Gleichgesinnten ist Schwerhörigkeit wenig förderlich. Vor Jahren bin ich einer Interessengemeinschaft beigetreten deren vorrangiges Ziel es ist unsere Oldtimer zu erhalten, möglichst im Originalzustand. Zweimal im Jahr treffen wir uns für mehrere Tage zur gemeinsamen Ausfahrt. Bei einem dieser Treffen, die Lokalität kannten wir nicht, stellte sich heraus das dies der Treffpunkt von ansässigen Bikern mit Vorliebe für amerikanische Motorräder ist. Es herrschte ein Kommen und Gehen, die Lautstärke die dabei erzeugt wurde würde ich mal mit der eines abhebenden Düsenjets vergleichen. Für mich war das eindeutig der beste Beweis wie eine kleine Gruppe von Leuten es schaffen kann die ganze Zunft in Verruf zu bringen. Ich glaube selbst für die tolerantesten unter uns gibt es irgendwo eine Schmerzgrenze an der man/frau einfach ein bißchen Courage aufbringen sollte und seinen Standpunkt klar definieren sollte. Mit einfachen Worten ausgedrückt: ES REICHT!
    PLZ: 58553

    Ort: Halver

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  7. Joachim Witt

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Auch wir im Osten der Republik sind Leittragende der lauten,ohne/umgebauten Schalldämpfer an vielen Motorrädern und auch PKW’s.
    Eigene nerven zu Zeiten des nachmittäglichen Besuchsverkehrs. An Wochenenden nimmt es aber deutlich zu, und zwar auf der Straße zwischen Warnemünde und Elmenhorst auf der L 12. Nach dem Kreisverkehr bis zum Ortsschild Diedrichshagen haben diese Motorräder mehr als 50km/h auf der Uhr. Danach gibst eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80km/h. Auch die wird nicht eingehalten. Dem Ordnungsamt ist es egal.
    Was können wir aus Ihrer Erfahrung unternehmen?

    Schöne Grüße

    Joachim Witt
    PLZ: 18119

    Ort: Rostock

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    • Silent Rider

      Sehr geehrter Herr Witt,

      es hilft immer, wenn Sie (ggf. auch mit mehreren betroffenen Anwohnern) auf Ihren Bürgermeister zugehen und ihm von der Kampagne berichten. Dazu können wir Ihnen gerne auch Infomaterial zukommen lassen, um sich vorab über Aufnahmebedingungen und was Ihre Gemeinde von einem Beitritt hat, zu informieren.

      Die Gemeinde hätte als ordentliches Mitglied ein Stimmrecht und kann somit die Kampagne aktiv mitgestalten. Zudem gibt man das Problem „unnötigen Motorradlärm“ in professionelle Hände. Sollte sich Ihr Bürgermeister dem Problem nicht annehmen bieten wir an, dass sich einer der Bürgermeister, die die Kampagne mit initiiert haben, persönlich an Ihren Bürgermeister wendet. Ein Gespräch unter Amtskollegen hat meist eine andere Wirkung.

      Auch Sie als Privatperson können dem Verein beitreten und erhalten somit Zugang zu den Merchandisingartikeln, wie Plakaten, Banner, Postkarten, Aufklebern und Buttons.

      Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen
      Silent Rider
      PLZ: 52396

      Ort: Heimbach

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  8. Matthias Heidt

    Ich bin kein „Rider“. Ich bin ein Mensch, der sich vor vielen Jahren entschlossen hat, naturnah zu leben. Ich hatte mir damals, aus dem Bedürfnis der Ruhe und Naturverbundenheit heraus, für mich und meine Familie ein Häuschen in einem kleinen Weiler im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen gekauft. Die Bedingungen und die Grundlage für ein gesundes erholsames Leben in unserem Zuhause haben sich für meine Kinder, meine Frau und mich in den letzten Jahren völlig verändert. Mittlerweile ist der Motorradlärm an schönen Tagen, Wochenenden und Feiertagen unerträglich geworden. Wenn über 1000 Motorräder im Minutentakt durch unseren kleinen Ort fahren, der im Naturpark Pfälzerwald liegt, so ist dies schädigend für Natur und Mensch. Es sind auch nicht nur die „schwarzen Schafe“ daran Schuld, die verbotene oder erlaubte Einbauten zur Krachverstärkung nutzen, wie dies der Bundesverband der Motorradfahrer e. V. vorgibt, sondern es ist die Summe derer, die meist in Horden auftauchen und mit lauten, PS-starken Verbrennungsmaschinen durch die Lande heizen. Ein Hobby, das auf Kosten meiner Nerven und Gesundheit praktiziert wird, empfinde ich als egoistisch und „asozial“! Ich bitte alle, die Maschinen über oder unter 80 dB fahren und vor dem Ort abbremsen und danach – über das gesamten Tälchen hinweg hörbar – beschleunigen, sich an die eigene Nase zu packen oder einfach mal Rast zu machen und eine halbe Stunde an unsere Ortsstraße zu setzen!
    PLZ: 76887

    Ort: Böllenborn-Reisdorf

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  9. Leonard Lahnstein

    Ich wohne an einer Hauptstraße, was mir nichts ausmacht. Aber immer wieder fahren irgendwelche Auto mit ihren getunten Karren und lauter Musik die Strecke lang. Und im Sommer ist es dann immer ganz extrem, denn dann kommen die Motorräder!
    Nicht alle, aber sehr viele Motorrad-Fahrer drehen extra auf, sodass man sein eigenes Wort nicht mehr versteht!

    Provokant und asozial fand ich einen Motorrad-Fahrer, der ohrenbetäubend die Straße hochfuhr und mir mit einem Grinsen im Gesicht einen Mittelfinger zeigte, weil ich mir die Ohren zugehalten habe!; er meinte dann noch extra einmal den Motor seiner Maschine aufheulen lassen zu müssen!

    Leverkusen ist eine Stadt mit vielen ländlichen Gegenden und Strecken, die gerne im Sommer von Motorrad-Fahrern gefahren werden, leider sind auch viele Krachmacher darunter!

    Ich unterschreibe die Petition, weil der unnötige Lärm endlich aufhören muss!
    PLZ: 51375

    Ort: Leverkusen

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  10. Silke Turley

    Wir wohnen an der schönen, niedersächsischen Spargelstraße zwischen Asendorf und Hoya. Vor 2 Jahren sind wir aus dem Rheinland hierher auf`s Land gezogen. Die unmittelbare Nähe zur Straße war uns bewusst und wurde beim Kauf berücksichtigt. Autofahrer aller Sorten, Oldschool-Biker (für mich hört sich das Knattern an wie ein lauter F…z – wer`s mag ;)), große Landmaschinen, LKWs und Co. stören uns nicht. Unsere Ruhe finden wir hinter dem Haus.

    Was wir aber leider nicht beachtet haben: Wir wohnen an einer Rennstrecke! Das muss man leider wörtlich nehmen. Teilweise fahren die Super-Biker die Strecke mehrmals hintereinander- jedes Mals ein bisschen schneller. Dabei wird der Hahn so aufgedreht, dass man in 2-3 km Entfernung noch weiß, wo sich der FahrerIn gerade auf der Strecke befindet. Ab der Kreuzung heisst es dann: mind. 100 kmh bis Ortsausgang (ca. 500 m)!

    Wir haben Pferde. Zum Ausreiten müssen wir kurz über die Straße. Selbstverständlich warten wir, bis die Strecke restlos frei ist. Unsere Nachbarin ist auf dem Pferd sitzend fast mit einem Motorradfahrer kollidiert. In letzter Sekunde hat er gerade noch bremsen können (gerade Strecke!). Ein Pferd erscheint nicht plötzlich auf der Straße. Wir sind langsam! Die Pferde scheuen durch den Lärm, die Situation ist lebensgefährlich. Daher reiten wir Sonntags nach 11.00 Uhr gar nicht mehr vom Hof. Orientieren uns also nach dem Raser-Zeitplan und lassen uns dadurch von einigen wenigen in unserer Freizeitgestaltung einschränken.

    Der Sound der Rennmaschinen ist so durchdringend, dass man ihm beim besten Willen nicht aus dem Weg gehen kann.
    Teilweise unterbrechen wir unsere Gespräche, weil wir uns gegenseitig nicht verstehen können.
    Auch den Nachbarn geht es nicht anders.

    Wieso müssen wir Anwohner das ertragen? Wieso müssen wir unsere Freizeit und selbst unsere Kommunikation nach einigen wenigen Vollidioten ausrichten?

    Mir ist wichtig: Ich habe nichts gegen Straßenlärm. Wir freuen uns über Oldtimer, langsam fahrende Motorradgruppen, Trecker… all das gehört in UNSERE Gesellschaft und belebt unseren Alltag. Ein alter Trecker ist auch laut. Aber langsam und nicht kreischend! Das macht ihn so viel angenehmer als eine Rennmaschine.

    Ich wünsche mir ein Miteinander! Wir wissen, dass viele Motorradfahrer ebenso denken und vernünftig fahren. Wir haben mit einigen sprechen können, die bei uns in der Seitenstraße Rast machen. In der Masse sind es wirklich nur eine Handvoll, die sich so rücksichtslos verhalten. Es kann doch nicht sein, dass die es schaffen, uns gegeneinander aufzuhetzen.
    PLZ: 27318

    Ort: Hoyerhagen

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    • Rainer Rau

      Die Erwähnung einer Handvoll in der Masse ist aus meiner Sicht eine freundliche Geste, hier bei uns leider nicht zutreffend – eher ist das Gegenteil der Fall.
      Trotz jahrelangem Leiden unter dem mutwilligen Motorradlärm ist meine Ansicht kein Eindruck sondern das Ergebnis von Beobachten und Zählen.
      PLZ: PLZ*

      Ort: Ort*

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  11. D. Voß

    Wir wohnen in einem Ortsteil von Monschau an der L 206, welche im Frühjahr bis zum Winter extrem durch Motorenlärm belästigt wird.
    Ein ruhiges Wochenende ist hier nicht mehr zu genießen!

    Es sind längst nicht mehr nur einzelne Motoradraser, sondern zunehmend große Gruppen.
    In Kolonnen fahren sie durch die Eifel, erzwingen die Vorfahrt (durch Querstellen/ Versperren der Fahrbahn), um der eigene Gruppe freie Fahrt zu gewähren.

    Zu dem ganzen Motorradtourismus, gesellen sich noch Quadgruppen, die nicht minder leiser sind.
    Oldtimerclubs genießen die kurvenreichen Strecken auf ihre eigene nostalgische Art, um die Eifel zu erkunden.
    Traktoren; und hiermit meine ich keine für die Landwirtschaft notwendigen; erfahren in Gruppen langsam aber laut die umliegenden Ortschaften.
    Ja mittlerweile sogar Hot Rod Gruppen aus Aachen bereichern uns am Wochenende mit Lärm.
    Mit „Octanhaltige Gruppenevents … an die man sich erinnern wird“, beschreibt das der Inhaber auf seiner Homepage. Oh ja, ich erinnere mich!
    Es wird keine Rücksicht auf Verkehrsregeln genommen, auch nicht wenn Kinder auf dem Gehweg unterwegs sind.
    Riskante Überholmanöver in geschlossener Ortschaft sind für diese Menschen selbstverständlich.
    Von Freitagnachmittag bis Sonntagabend herrscht hier ein irrer Spaßtourismus!
    Im Arbeitsbereich ist Lärmschutz ein großes Thema, im privatem Bereich scheint alles erlaubt zu sein.
    Selbst wenn diese Vorfälle der Polizei geschildert werden wird nicht wirklich etwas unternommen.
    Als Anwohner fühlt man sich nicht ernstgenommen und im Stich gelassen (außer die Gebühren werden erhöht).
    Ich möchte nicht verallgemeinern und alle Motorradfahrer der Raserei und Rücksichtlosigkeit bezichtigen. Viele von jenen verhalten sich vorbildlich.
    Zur Wahrheit gehört aber auch, diese gehören nach meinen bisherigen Erfahrungen einer Minderheit an und der „Spaßterrorrismus“ nimmt von Jahr zu Jahr zu.

    Übrigens: Während der Corona Zeit ist es ruhig aber es wird ein danach geben und das ist beunruhigend!
    PLZ: 52156

    Ort: Monschau

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  12. Waldschrat des Taunus

    Wir wohnen mitten im reizvollen Naturparkhochtaunus, knapp unterhalb des großen Feldbergs im Ortsteil Hegewiese der hessischen Gemeinde Schmitten (Anerkennung als ! Luftkurort !) umschlossen von wunderschönen Wäldern und Natur des Taunus-Mittelgebirges.
    Wir sind der PS- und/oder dB-Poserei von Motorradfahrer*innen als Anwohner direkt und massiv ausgesetzt und leiden unter diesem egoistischen Terror, der in den letzten Jahren gravierend zugenommen hat.

    Wie bereits einige andere geschrieben haben (auch in den Kommentaren der Petition), sobald die ersten Sonnenstrahlen da sind, missbrauchen sehr viele Motorradfahrer*innen die kurvigen Strecken im Feldberggebiet als Raser- und Poserstrecke – von März bis November und nicht nur am Wochenende, sondern an allen Wochentagen, bis weit in die Abend/Nachtstunden hinein. Eigentlich ununterbrochen. Wir Anwohner haben uns deshalb zu einer Gruppe zusammengeschlossen, die dagegen vorgeht, und sich mit anderen Gruppen und Initiativen vernetzt.

    Sehr gut und anschaulich hat der Beitrag „Laut ist Out“ vom 1. April die unnötige Lärmproblematik und -belästigung durch Motorräder zusammengefasst und bestens geschildert. Genauso ergeht es uns auch.
    Ist es nicht traurig, mittlerweile erhoffen wir Betroffene fast schon das Martinshorn bald zu hören, weil dann die Strecke erstmal gesperrt wird und dann erstmal Ruhe ist – bis die Sperrung aufgehoben wird. Dann geht es wieder von vorne los.

    Meine Gedanken habe im Folgenden mal zusammengefasst:

    Nachts weinen die M-Biker

    Ein Toten-Kreuz an der Kanonenstraße im Feldberggebiet des hessischen Taunus’,
    das Grab eines Motorrad-Rasers.
    Ich frage mich,
    wer du wohl gewesen bist.
    Hast du geprahlt,
    mit deinen Heldentaten vor Kumpels oder auf Facebook?
    Warst du verliebt
    und wer hat dich vermisst?

    Dein weißes Kreuz
    trägt nicht mal deinen Namen,
    2019 hat wer drauf gemalt.
    Dir half kein Gott,
    Gebet und auch kein Amen.
    Für deine Unvernunft, deinen Egoismus, das Fahren am Limit und den Geschwindigkeitsrausch
    hast du teuer mit deinem Leben bezahlt.
    Warst du noch jung,
    wohlmöglich selbst schon Vater?
    Hast du’s gewusst,
    dein Kind jemals gesehn?

    Nachts weinen die M-Biker,
    namenlose Tränen im Gesicht.
    Nachts weinen die M-Biker,
    nur noch Nummern, ohne ein Gesicht.

    Dein weißes Kreuz steht leider nicht alleine.
    Wo es heut steht, stehen schon sehr viele mehr – zu viele!
    Von diesen Toten
    bleiben nur Gebeine.
    Von der schnellen Spritztour und dem Adrenalin-Kick
    blieb dieses tote Meer.

    Sag mir ganz leis‘,
    wie ging es zu Ende?
    Den Hahn zu stark aufgerissen, einen Bremsfehler gemacht, riskant überholt oder
    die Situation im Verkehr falsch eingeschätzt?

    Nachts weinen die M-Biker,
    namenlose Tränen im Gesicht.
    Nachts weinen die M-Biker,
    nur noch Nummern, ohne ein Gesicht.

    Sag mir warum.
    Wie kamst du zu diesem Irrsinn?
    Waren es Freunde,
    die dich dazu brachten? Oder das beste Video auf Insta & Co?

    Nachts weinen die M-Biker,
    namenlose Tränen im Gesicht.
    Nachts weinen die M-Biker,
    nur noch Nummern, ohne ein Gewicht.

    So steh ich hier,
    alleine mit den Toten.
    Und wünsche mir,
    die Welt der Motorrad-Biker hätte es endlich gelernt.

    Die Motorrad-Saison 2020 schickt
    mir seine ersten Vor-Boten:
    Etliche Schwerverletzte – bis jetzt zum Glück
    noch keinen Toten!

    Doch zu hoffen
    habe ich verlernt.

    [in Anlehnung an: Saltatio mortis: Nachts weinen die Soldaten]

    Heute vor einem Jahr genau hat die erste Testsperrung für Motorräder im Feldberggebiet (11.5.-19.5.19) stattgefunden und im Zeitraum vom 7.9.-15.9.19 folgte die zweite Testsperrung. Wir haben uns für die Durchführung dieser Testsperrungen eingesetzt, weil alle bisherigen Maßnahmen der Behörden nicht gefruchtet haben. In beiden Zeiträumen zeigte sich sehr deutlich, dass diese eine enorme Entlastung für sehr viele Menschen gebracht haben.
    Auf die Veröffentlichung der Ergebnisse und Konsequenzen der zuständigen Behörden warten wir noch immer!

    KEINE HANDBREIT den dB- und PS-Posern auf Motorrädern im hessischen Feldberggebiet des TAUNUS – zum Wohle ALLER,
    die die Natur dieser tollen Mittelgebirgslandschaft genießen und dort auch Erholung suchen, insbesondere derjenigen, die dort wohnen!
    PLZ: 61389

    Ort: Schmitten - Hegewiese

    Antworten
    • Rainer Rau

      Sie haben Glück, wenn Sie Anwohner unter einen Hut kriegen. Hier beschweren sich zwar auch alle an unserer rechtsfreien Ortsdurchfahrt, aber wenns konkret wird, ducken sich alle weg.
      Ich hatte mal einen Leserbrief in der regionalen Zeitung, seitdem ist es abends schlimmer geworden. Polizei – Fehlanzeige.
      RLP ist halt nicht Hessen. Wenn ich überhaupt eine Antwort seitens der Politik bekomme, dann bestenfalls die immer gleiche Aufreihung hohler Phrasen.
      PLZ: PLZ*

      Ort: Ort*

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  13. Claudia Kochs

    Wir wohnen in einem winzigen Örtchen neben Kall in dem ca 25 Häuser stehen. Direkte Waldlage und nur 2 Straßen machen diese Wohnlage so idyllisch und (eigentlich!) sehr ruhig.
    Diese Lage war bei der Eigenheimsuche sehr bewusst so ausgewählt – sonst hätten wir die Stadtmitte genommen!
    Leider führt die B266 von Gemünd nach Mechernich in ca 300m Entfernung an unserem Ort vorbei. Durch die Tallage hallt es aber hier extem zu uns herüber.
    Es kann doch nicht sein, dass man als Anwohner nicht einen einzigen schönen Tag draußen sitzen kann, ohne sich anschreien zu müssen, weil man kaum mehr sein eigenes Wort versteht!
    An manchen Tagen ist der Lärmpegel im dreißig Sekunden Takt so extrem hoch, dass man freiwillig rein geht und Türen und Fenster schließt 🙁

    Der unsägliche Egoismus dieser irren Raser führt dazu, dass man sich fühlt als würde man im Phantasialand wohnen – an einem Sonntag während der Sommerferien :-/

    Nicht nur der unerträgliche Lärm stellt ein nicht unerhebliches Problem dar, auch der Fahrstil jener Zweiradkünstler ist bedenklich!
    Wie oft einer von denen schon fast mit seinem Kopf in die A-Säule meines Autos eingeschlagen wäre (durch übertriebenes Tempo mit entsprechender Schräglage in den Kurven) kann ich nicht mal mehr sagen…. Fakt ist, wenn es passiert, wird es für niemanden mehr lustig!

    Deren Überholmanöver grenzen an Irrsinn in Reinkultur!
    Wie man sich mit einem Sattelschlepper anlegen kann, erklärt sich mir nicht….

    Mich wundert es wenig, dass es soviele Unfallopfer gibt!
    PLZ: 53925

    Ort: Kall

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    • Renè Schäffel

      Einen guten Tag in die Runde von jemandem, der für viel hier der „Feindesfraktion“ angehört. Nein, ich bin kein „Biker“, denn das ist ein negativ besetzter Begriff. Ich fahre Motorrad, eine ältere Yamaha Virago mit 535 cm³ und 45 PS – so was gibts unter diesen ganzen 200PS Raudis also auch noch. Sie ist gerade beim Thema Auspuff ORIGINAL belassen, einen Klappenauspuff gibts dafür nicht und das ist gut so. Meine Fahrweise ist seit jeher ruhiger, aber nicht bummelnder Art – ich bin der Meinung, wenn ich mich im Ort rollen lassen kann ohne Gas zu geben, dann tue ich das. Und, im Ort ist Tempo 50 FÜR ALLE (also in der Regel), wo 30 dran steht, ist 30 drin und außerorts 100 das Maximum (ich bin meist mit max. 80 oder 90 unterwegs).

      Hohe Drehzahlen passen nicht zur Virago, das macht keinen Spaß. Und 10x irgendwo lang rasen, nur weil die Kurven so toll sind – das geht gar nicht. Also, das unterscheidet mich von den Idioten und hat mir schon Lobe von Anwohnern eingebracht (Deine Maschine haben wir jetzt nicht gehört – wenn ich früh nach der Nachtschicht von Arbeit kam, das soll auch so bleiben). Manchmal lasse ich mich von meinem 12 jährigen Sohn breit schlagen zu einer kleinen Tour – selten – aber ehrlich, kann man es ihm ablehnen? Wegen Sinnlosigkeit? Aber wie gesagt, gerade da bin ich dann Vorbild für mein Kind hinten drauf. Und das merkt ihr Anwohner dann auch, an ruhiger Fahrweise.

      Was ich mir wünschen würde: Eine Datenbank, wo man nachschauen kann, wie laut Motorräder sind. Und Maßnahmen, die auch durchgesetzt werden. Kein Rundumschlag gegen alle, das ist nicht richtig. Wieso soll ich für Typen bestraft werden, die nur des Posens wegen unterwegs sind. Wie soll ich als normaler Motorradfahrer rücksichtslose Biker zur Räson bringen? Kann ich nicht – und dafür werde ich dann mit bestraft. Ist das wirklich richtig?

      Renè Schäffel, der auch an einem Hotspot in Sachsen wohnt – und den Poser massiv nerven!
      PLZ: 01809

      Ort: Müglitztal

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  14. Andrea

    Wir leben in einem kleinen Dörfchen in der wunderschönen Eifel an einer mäßig belebten Landstraße – im Winter. Kommen die ersten Sonnenstrahlen, ändert sich das schlagartig. Stellen Sie sich vor, es ist Sonntag, ein wunderbarer Frühlingstag, die Sonne scheint. Die Motorräder haben uns schon relativ früh geweckt, obwohl wir mittlerweile überall Schallschutzfenster eingebaut haben. Aber einige Maschinen sind so laut, dass man hochschreckt und nicht mehr weiterschlafen kann. Eigentlich möchten wir uns von einer stressigen Woche erholen, in den Garten gehen oder die Natur um unser Dorf herum genießen, vielleicht draußen frühstücken, einfach mal entspannen und runterkommen. Das gestaltet sich schwierig, wenn im Minutentakt laute Maschinen vorbei rasen.
    Trotzdem möchte man bei schönem Wetter raus. Man öffnet die Terrassentür, macht aber gleich wieder zu, denn es fährt wieder eine ganze Horde Motorräder vorbei, röhrend, brüllend, einfach unfassbar laut. Am Ortsausgang wird dann richtig Gas gegeben, durch den Anstieg knallt es nochmal richtig in den Ort hinein. Und um das klarzustellen: Dabei handelt es sich nicht nur um Fahrer aus den umliegenden Städten und Gemeinden, sondern auch immer wieder um direkte Nachbarn und/oder Leute aus Nachbarorten, die eigentlich selbst betroffen sind und auch gerne über den vielen Lärm jammern. Hier wird die Rücksichtslosigkeit offenbar mit der eigenen Betroffenheit gerechtfertigt.
    Obwohl man eigentlich weiß, dass es keinen Sinn hat, setzt man sich auf die Terrasse. Es werden immer mehr Motorräder, die Abstände ohne Lärm immer geringer. Eine Unterhaltung ist unmöglich, Entspannen undenkbar. Nach kurzer Zeit geht man entnervt ins Haus und wünscht sich den Winter wieder herbei.
    So geht es vielen Anwohnern in der Eifel von März/April bis mittlerweile November. Scheint die Sonne, ist es draußen – insbesondere am Wochenende und an Feiertagen – unerträglich.
    Nein, es sind nicht alle so und nein, es sind nicht nur die Motorräder, sondern auch einige Autofahrer. Um das klarzustellen: Wir haben überhaupt nichts gegen Motorradfahrer im Allgemeinen. Es gibt zum Glück viele vernünftige Fahrer, die Rücksicht nehmen, die „normal“ fahren und bei deren Maschinen man nicht taub wird. Aber es gibt leider auch viele Motorradfahrer, die wie von Sinnen unterwegs sind, viel zu schnell fahren und mit brüllend lauten Maschinen das Gehör an den Rand der Belastbarkeit bringen. Und es fühlt sich für uns so an, dass die Anzahl solcher rücksichtlosen Fahrer in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Das ist nicht nur sehr bedauerlich für uns Anwohner, sondern auch für die Motorradfahrer, die vernünftig unterwegs sind.
    Ich finde es sehr verwerflich, dass die Rücksichtslosigkeit einer verhältnismäßig kleinen Gruppe so viele Menschen nachhaltig stört, krank macht und sogar dazu bringt, ihr geliebtes Zuhause aufzugeben. Mal ganz abgesehen davon, was Lärm gesundheitlich mit uns anstellt – die Fahrer, die wie die Geistesgestörten unterwegs sind, stellen eine Gefahr für sich und ihre Mitmenschen dar.
    Ich persönlich bin mittlerweile ratlos und verzweifelt. In Gesprächen mit Bikern hört man immer wieder: Dann sollen die Leute doch wegziehen, wenn es sie stört. Wir haben viel Arbeit, Zeit und Geld in unser Haus und Grundstück gesteckt, hängen mit dem Herzen daran. Da zieht man nicht einfach mal so weg. Die Hoffnung für alle Leidtragenden ist groß, dass Silent Rider etwas erreichen kann.
    PLZ: 53894

    Ort: Mechernich

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  15. Mark Koch

    Wir leben im wunderschönen Sprockhövel-Herzkamp, an der Grenze zu Wuppertal und dem Ruhrgebiet. Einem behüteten 1000 Seelen-Dorf. Ringsherum ist alles grün. Bei schönem Wetter sind die Landstraßen im Dorf und der Umgebung „verstopft“ von Motorradfahrern. Gegen das Bedürfnis der Motorradfahrer,
    mit ihren Maschinen eine Ausfahrt zu unternehmen, spricht überhaupt nichts. Da sich aber sehr viele Fahrer leider nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten und viele Maschinen zudem noch „lauter“ gemacht wurden, wird die Situation für die Anwohner so langsam unerträglich. Hier verdeutlicht sich wieder unser generelles Gesellschaftsproblem. Für die Rücksichtslosigkeit weniger Kradfahrer die es übertreiben, werden später viele gesittete Hobbyfahrer mit Sperrungen und anderen Sanktionen die Folgen tragen müssen.
    PLZ: 45549

    Ort: Sprockhövel-Herzkamp

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  16. Karola

    Es ist schönes Wetter und nicht nur die Anwohner direkt, sondern auch wir Naherholende aus dem Bonner Raum würden dann gerne in die Eifel oder ins Ahrtal fahren. Insbesondere ins Ahrtal fahren wir aus diesem Grund seit Jahren am Wochenende nicht mehr, denn bei dem Motorradlärm in dem engen Tal kann man sich dann nicht mehr erholen. Ich nehme an, dass diesen Gemeinden inzwischen mehr Einkommen entgeht, weil potentielle Besucher deshalb nicht mehr kommen, als das Wenige, was die durchrauschenden Motorräder dort lassen!
    Viele leiden aufgrund der Verantwortungslosigkeit Weniger, das ist eine Schande und die Verkehrspolitiker schauen systematisch weg!

    Während der Corona-Wochenenden waren wir nochmal dort und haben wieder gesehen, wie schön es dort ist und wie schön es mit weniger Verkehr (und daher auch viel weniger Motorrädern) sein kann!
    PLZ: 53913

    Ort: Swisttal

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  17. HANS

    Auch bei uns im Spessart (Rothenbuch) ist es in den letzten Jahren unerträglich geworden, mit dem Motorradlärm! Leider kümmert sich hier auch niemand! Und es werden jedes Jahr mehr!
    PLZ: 63860

    Ort: Rothenbuch

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  18. Dani

    Ich kann mich der Aussage der Bürgerinitiative „BI gegen Raserei und Lärm L218“ in volle Maße anschließen. Auch für uns an der L128 zwischen Rurberg und Einruhr ist das rücksichtslose und hochtourige Fahren in den Gängen und das Rasen mancher Motorradfahrer unerträglich. In der Hoffnung auf Kontrollen am bevorstehenden Osterwochenende.
    PLZ: 52152

    Ort: Rurberg

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  19. Laut ist Out

    Motor(en*rad)lärm …
    Ein wunderbares Wochenende zum entspannen, das Wetter ist schön, wir wollen den Garten mit der Familie; Freunden beim Grillen genießen .…
    Und da das Problem:
    Wir wohnen ausserorts, an einer kurvenreichen Landstraße im Schwarzwald/Baden.
    Die Lärmproblematik und Unfallhäufigkeit ist uns bewusst.
    Das Einschalten der Polizei und das Ersuchen nach mehr Kontrollen stoßen auf personelle; materielle Engpässe. Finden sie statt, bleiben sie dank Informations-Leaks ergebnislos. Und wenn die Polizei dann ein Mal im Jahr Zeit findet ich den penetrant nörgelnden Anwohnern zu erbarmen, dann herrscht aus vorherig genannten Gründen das Schweigen im Tale.
    Das Landratsamt und das Landesministerium für Verkehr im Osten von Baden (Stuttgart) – tja, die berufen sich auf leider unvollständige Statistiken welche nicht mal das Papier wert sind … von politischer (legislativer) und exekutiver Seite nichts zu erwarten … alles eine Lachnummer 🙁
    Nun, wir lassen uns unseren Mut zum Leben und Zusammensein trotzdem nicht nehmen und haben eingeladen … Familie, Freunde ….
    FEHLANZEIGE !

    Dumpfes Grollen von Motoren dank Auspuff-Klappen-Technik gemischt mit kreischendem, lautem kreissägenartigem Zweitakter-Sound. Viel Krach, Knattern, erzwungene Fehlzündungen – und es schallt und reflektiert diese Geräusche im idyllischen Tal – ohne Unterlass ! Keine Minute vergeht ohne die „Musik“ geistig minderbemittelter Spaß-Proleten.

    Doch dann. Plötzlich! Ein anderes Geräusch.
    Fast musikalische, symphonische Klänge. Ein Martinshorn erschallt im Tal. Dann ein zweites Horn, ein Drittes … die Hörner ertönen wie in einer Bachschen-Fuge… sich dem ersten Thema unterordnend um es dann Anlauf zu nehmen um sich gegenseitig zu überbieten.
    Und dann: Himmlische Ruhe! Keine Martinshörner, keine Fehlzündungen, kein Motorenlärm. Kein Knattern.
    Die Stille wäre fast beängstigend, würden wir nicht das lange vermisstes Vogelgezwitscher, das Rauschen und Plätschern des Baches im Talgrund hören … und wir können wieder miteinander reden, ohne unsere Stimmen zu erheben. Wunderbar !

    Der Preis hierfür ?
    Vermutlich ein verunglückter, geschwindigkeits–affiner klein-geistiger und egoistischer Spaß-Rennfahrer der sich überschätzt – und die Kurve oder Verkehrslage unterschätzt hat.
    Vermutlich einer dieser lebens- überdrüssigen Asphalt-Cowboys (Cowboys sollte es ja in Deutschland eigentlich nicht geben) der Dank eines Fun-Artikels von Audi, Daimler-AMG, BMW-M und anderen Herstellern und Zulieferern für Sound-Design und Tuning sein Spielzeug zerlegt hat.
    Ausgezeichnet für unsere von schwarzen CSU-Doppel-Nullen geleiteten Verkehrsministern und deren Lobbyisten welche den Spaß des Individuums über die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Wähler stellen.
    Es lebe die egoistischen Spaßgesellschaft – Eigen-Verwirklichung auf Kosten der Allgemeinheit – gerne doch, wenn es dem Profit und den Aktienkursen dient.
    Audi-Schmuse-Andi und Konsorten regeln und sichern dies zum Wohle unserer innovations- überdrüssigen und faulen Schlüsselindustriemanager, welche sich dann mit 4.000 Euro Rente + pro Tag in den Ruhestand des gut bezahlten Aldi Aufsichtsrates zurückziehen.
    Da fehlt uns ein Black-Rock Manager welcher unsere Renten allzu gerne an diese Spaß-Industrie koppeln würde …. herzlichen Glückwunsch !

    Zurück zu unserem Fest:
    Wir halten ob der durch Hörner eingeleiteten Bach-Fuge kurz inne und hoffen, daß kein unbeteiligter Dritter zu Schaden gekommen ist.
    Letztendlich können wir nun – ganz egoistisch – die die nächsten Stunden in Ruhe genießen. Die natürliche Geräuschkulisse wirkt entspannend auf uns. Stresslevel bauen sich ab, Herz-Kreislaufprobleme sagen Adieu und die Steaks vom Grill mit den Salaten schmecken himmlisch. Wir unterhalten uns über Gott und die Welt, lachen und sind froh, unser Wochenende gemeinsam in Ruhe genießen zu dürfen.
    Eine Ruhe, die wir sonst nur während eines regnerischen Wochenendes im Haus genießen könnten.

    Ja, „wir“ sind auch egoistisch und Spaß- orientiert. Der Unterschied: Unser Spaß belästigt niemanden und verursacht keine Kosten für Schallschutz-Maßnahmen und keine Herz-Kreislauf-Beschwerden betroffener Lärmopfer, denen sonst nichts übrig bleibt, als sich am Wochenende in den ruhigen Keller zu verziehen..

    Ich denke, Sie verstehen nun, weshalb ich hier unterzeichnet habe. Besten Dank für‘s Lesen.
    Gruß aus dem schönen Baden.
    PLZ: 79341

    Ort: Kenzingen

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    • S.Gräf

      Vielen Dank an alle lärmgepeinigten Menschen die hier in treffenster Weise den egoistischen Livestyle einiger weniger Asphalt-Proleten so umwerfend eloquent beschreiben.. ..auch ich bin als ruhebedürftiger Schichtarbeiter und (an der berüchtigten Straße Vossenack / Schmidt wohnhaft )geschädigter Normalo entsetzt über so viel Ignoranz und Nötigung gegenüber Mitmenschen .
      es ist einfach nur z K.. ! Motorradfahrer die vernünftig und unauffällig entspannt an mir vorbeifahren sind leider oft nicht genügend positiv bewertet …darum zeige ich Ihnen gerne auch mal per “Daumen hoch“ am Straßenrand dass ich genau SIE nicht mit meiner Kritik meine,.. und sehr wohl differenziere.. .vielleicht sollten in Zukunft viel mehr dieses gebräuchliche Emoticon öffentlich zeigen.
      PLZ: 52385

      Ort: Nideggen-Schmidt

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  20. Florian Stoffels

    Wir, das heißt meine Familie, wohnen im Wiedbachtal (Kreis Neuwied), welches sich ganz hervorragend zum schnellen und lauten Motorradfahren eignet.
    Wir leben an der Hauptstraße und fühlen uns extrem durch den am Wochenende erzeugten Motorradlärm aber auch Autolärm (hauptsächlich hochmotorisierte Autos) gestört. Es ist längst nicht mehr „Jammern auf hohem Niveau“ sondern ein wirkliches Problem. Es trauen sich allerdings nicht viele Leute etwas dagegen zu sagen, denn jeder kennt jemanden der selber Motorradbesitzer ist und möchte somit niemandem zu Nahe treten oder verärgern. Leider interessiert niemanden diese Problematik wenn man auf Kommunaler Ebene Beschwerde einlegt.
    Wir wünschen uns wirklich mehr Gehör zu bekommen.
    PLZ: 53547

    Ort: Hausen

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  21. Bürgerinitiative „BI gegen Raserei und Lärm L218“

    Wegen Raserei und unerträglichem Lärm von Motorrädern, mitunter auch von PKW, an der Panoramastrasse zwischen Vossenack und Schmidt, haben wir Anwohner uns schon vor Jahren zu einer Bürgerinitiative „BI gegen Raserei und Lärm L218“ zusammengeschlossen.
    Die L218 ist landschaftlich wunderschön gelegen und schlängelt sich mit Kurven zwischen zwei höher gelegenen Dörfern durch ein Flusstal.
    Leider gibt es unter den Motorradfahrern die schwarzen Schafe, die die Strecke für illegale Rennen nutzen und die Auspuffanlagen ihrer Motorräder manipulieren. Für uns Anwohner ist dies eine extreme Lärmbelästigung und es macht die Straße durch die Raserei für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich.
    Diese unsachgemäße und rechtswidrige Befahrung der Straße ist nicht an bestimmte Zeiten gebunden, sondern findet vom Frühlingsbeginn bis zum Winteranfang über den ganzen Tag verteilt bis in die späten Abendstunden statt. Unter den rücksichtslosen Motorradfahrern sind etliche, die die Strecke 20 bis 30 mal hintereinander herauf und herunter rasen und dabei die Gänge hochtourig nutzen. Damit treiben sie die Anwohner in den Wahnsinn. Durch die Berg- und Talsituation wird der Schall genau in die Wohngebiete getragen. Der Aufenthalt im Freien ist für uns Anwohner dann eine Qual.
    Unsere Bürgerinitiative fordert nun von der Politik, diesen Zustand zu beenden. Die Ziele und der Forderungskatalog der Silent Rider Kampagne decken sich mit unseren Wünschen. Allerdings müssen auch von behördlicher Seite, d.h. von der Polizei, entsprechend häufige und kontinuierliche Kontrollen stattfinden.
    PLZ: 52393

    Ort: Vossenack

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